Welpentagebuch

Hovawarte von Ruvelstorp

Welpentagebuch


2. Woche:

Für Aki hat sich der Alltag normalisiert, unsere Zeit dreht sich ausschließlich um die Welpen. Da bleibt so einiges liegen, aber es ist auch beruhigend den Kleinen einfach beim Schlafen zuzusehen. 

Aki darf das Gehege nun wieder verlassen und hat ihren Job als Wachhund aufgenommen. Die Oma freut sich besonders, ist doch endlich ihre Tochter, Freundin und Spielgefährtin wieder in ihrer Nähe. Obwohl das Gehege offen ist, geht die Oma nicht dort rein. Sie begleitet uns zwar bis zum Tor, dreht anschließend jedoch wieder ab. Aki ist jedenfalls über ihre neue Freiheit sehr glücklich. Wir hoffen sehr, dass sie nun das Löchergraben wieder sein lässt. Dass sie nicht dauerhaft in der Wurfkiste bzw. im Gartenhaus sein möchte, war uns ja klar. Wie viele Löcher man aber an einer Zaunseite buddeln kann, nicht. Und was macht der Hund, kaum  dass er seine Freiheit genießen kann, buddelt im Garten ein Loch und legt sich hinein. So ein bisschen dachten wir, dass die Wurfkiste und das Gartenhäuschen nicht mehr so doll versanden, aber da hat der Hund andere Pläne. Er ist und bleibt ein Hovawart, wie es im Buche steht. 

Die Welpis entwickeln sich prächtig und stehen mit Mamis Milch auch gut im Futter. Alle Welpen sind am 12.11. über die 1000 g-Marke gekommen. Da müssen wir auch nichts zufüttern, sie schlafen ruhig und sehen zufrieden aus. Die Äuglein sind nun bei allen Wauzis fast vollständig geöffnet. Allerdings müssen sie sich erst an das Licht gewöhnen. Auf allen vier Pfoten durch die Wurfkiste laufen, können wir jetzt auch. Wir mussten den Eingang zur Wurfkiste bereits um zwei Bretter erhöhen, weil einige vorwitzige Herren sich dort schon hochhangeln wollten.

Etwas Leckeres gab es für die kleinen Racker, sie durften einmal am Feuchtfutter lecken und heute am Rinderhack. Das war eine Geschmacksexplosion. Erst haben sie geschnuppert und ganz vorsichtig geleckt. Einige haben schon zugebissen, ganz vorsichtig wie ein großer Hovi. Gern hätten sie noch mehr gehabt, gierig sind sie wirklich sehr, aber das hat noch viel viel Zeit. Mama hat sich über den großen Rest hergemacht. Es war ja auch für sie gedacht. 





















1. Woche:

Kaum zu glauben, aber unsere kleinen Lieblinge sind nun schon eine ganze Woche alt. Wie die Zeit verflogen ist. Für uns hat sich nun etwas Routine eingestellt, aber eigentlich sind wir ganz froh, dass wir derzeit keine Fahrten zu Kindersportvereinen unternehmen müssen dass das gesellschaftliche Leben eben eingeschränkt ist. So können wir die kleinen Wauzis voll genießen. Die Mama denkt sich bestimmt manchmal, "etwas mehr Platz könnten die mir schon lassen". Den bekommt sie ja, aber ein bisschen muss sie mit uns teilen. Natürlich nicht beim Säugen, es sei denn, einer/eine verschläft mal wieder die Fütterung. Selbstverständlich helfen wir da gern.

Die Welpis haben gut zugelegt. Insgesamt ist das eine aufgeregte Truppe. Aki meistert jedoch ihre Aufgabe pofessionell. Es gibt mindestens zwei Portionen Milch, vorher geben die kleinen Racker keine Ruhe. Anschließend werden sie ordentlich geputzt. Und wehe es versucht sich ein Welpe dem zu entziehen. Aki erschnüffelt alles und da kann man auch mal zwischen den Vorderpfoten von Mama landen und rüde festgehalten werden.

Mama ernährt die Welpen vollständig allein. Die Milch reicht gut aus. Täglich nehmen die Kleinen um die 40-60 g zu. Chester hat uns heute sehr überrascht, der Kleine ist doch tatsächlich schon gelaufen. Es war sehr wackelig, aber es ging vorwärts auf allen vier Pfoten. 

Aki hat sich schnell wieder erholt, nur mit dem Fressen hatten wir so unsere liebe Not. Was hat das Herrchen alles für leckere Sachen herangeschafft. Nein, man hat nur aus der Hand gefressen. Mittlerweile frisst sie mindestens 6 Portionen, aber sie entscheidet über die Menge. Zudem hat sie nun gemerkt, dass man den Nachwuchs sogar mal allein lassen kann. Und was macht die Hundemama, sie buddelt vor dem Eingang ein riesiges Loch. Wenn sie in diesem Loch liegt, sieht man sie nicht mehr. Also nichts für schwache Nerven, wenn unerwartet ein großer schwarzer Hund aus dem Loch gesprungen kommt. 

Letztlich haben wir in dieser Woche unseren ersten Tierarztbesuch absolviert. Aki musste zur Nachsorge und die Welpis mussten mit.  Ohne wäre der Hund auch nicht gefahren. Und weil man in der Praxis nicht so häufig kleine Welpen sieht, wurden die Kleinen gleich angeschaut. Mami und den Kids geht es gut, die Ärztin war sehr zufrieden. Es fiel dem Praxis-Team schwer, aber wir durften sie wieder mitnehmen. 


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